Der Gebäude-Energiepass - gesetzliche Pflicht ab 2008Der Gebäude-Energiepass wird EU-weit eingeführt. Auch in Deutschland wird der Energiepass ab 2008 gesetzlich vorgeschrieben werden. Damit wird ein entscheidender Schritt zur Energieeinsparung und Markttransparenz bei Gebäuden getan.
Der Gebäude-Energiepass - Transparenz für Käufer und Mieter
Als Qualitätssiegel verschafft der Energiepass Käufern und Mietern eine höhere Transparenz, wie es um den Energiebedarf eines Gebäudes bestellt ist. Gebäudebesitzer erhalten ihrerseits die Möglichkeit, mit der energetischen Qualität des Gebäudes und mit durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen zu werben. Zudem können die im Rahmen der Energiepassausstellung aufgenommenen Gebäudedaten für die Detailplanung von Modernisierungsmaßnahmen benutzt und somit die Gesamtkosten für Modernisierungen reduziert werden. Wann muss ein Energiepass ausgestellt werden? Bei Verkauf oder Vermietung - egal, ob es sich dabei um Neu- oder Altbau handelt - muss dem Käufer oder Mieter vom Eigentümer ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz vorgelegt werden. Dabei kommt es nicht auf den Nutzungszweck an. Der Energiepass ist sowohl für Wohn-, wie auch Gewerbeimmobilien auszustellen. Das heißt: zieht ein Mieter aus, muss zukünftig dem potentiellen Nachmieter ein Energiepass vorgelegt werden, so dass dieser Informationen über die Energieeffizienz des betreffenden Gebäudes erhält. Verkauft jemand sein Haus, so ist auch in diesem Fall dem Interessenten ein Ausweis über die Energieeffizienz des Hauses vorzulegen. Die genauen Regelungen werden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2006 veröffentlicht. Es ist davon auszugehen, dass in der Verordnung ausreichend lange Übergangszeiten für die Erstellung von Energiepässen vorgesehen werden. Der Gebäude-Energiepass - Energie-Einsparpotentiale erkennen.Hier hilft der EnergiepassDer Energiepass macht auf leicht verständliche Weise - vergleichbar den Verbrauchswerten (Energieeffizienzklassen) an Kühlschränken oder Waschmaschinen - die Höhe der versteckten Energiekosten an Immobilien transparent. Auch ohne technische Vorkenntnisse ist es Verbrauchern so möglich, die energetische Qualität eines Gebäudes zu beurteilen. Damit bietet er Käufern und Mietern von Wohnungen und Gebäuden frühzeitig eine schnelle Entscheidungshilfe. Hinsichtlich der Altersentwicklung unserer Bevölkerung spielt der Energiepass eine ebenso wichtige Rolle. Damit lassen sich grundsätzlich Aussagen zur energetischen Qualität des Gebäudes treffen, die auch über mehrere Jahre hin Gültigkeit haben. Für eine verantwortliche Altersvorsorge wird die langfristige Kalkulierbarkeit des Energieverbrauchs einer Immobilie eine entscheidende Größe. Der Gebäude-Energiepass - Aufschluss über die Höhe der NebenkostenKostenkontrolleDer Energiepass soll zukünftige Nutzer von Gebäuden darüber informieren, ob bei einem Gebäude tendenziell hohe oder niedrige Energieverbräuche zu erwarten sind. Stichwort: Heizkosten In privaten Haushalten stellen die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten dar. Noch immer wird in Deutschland ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs für die Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet. Dennoch war, anders als bei vielen Haushaltsgeräten und Autos, der Energieverbrauch von Gebäuden für deren Nutzer meist eine unbekannte Größe. Die Heizkosten spielen wegen der Preisentwicklung in der Vergangenheit für die Zukunft eine entscheidende Rolle bei einer Kauf- oder Mietentscheidung. Energie-Effizienzklassen im Energiepass Der Energieverbrauch eines Gebäudes wird in Klassifizierungstabellen mit farbigen Balken dargestellt. Grün für besonders geringen, rot für besonders hohen Verbrauch.
Der Gebäude-Energiepass - unbürokratisch und einfachWie bekommen Sie Ihren Energiepass?Um zu einem Energiepass zu kommen, ist kein Amt oder eine Behörde notwendig. Das Verfahren wird vollkommen unbürokratisch und einfach abgewickelt. Als Hauseigentümer beauftragen Sie einen zugelassenen Energiepass-Aussteller, der zu Ihnen ins Haus kommt, die Energie-Verbrauchswerte Ihres Gebäudes aufnimmt und den Energiepass erstellt. Der wird Ihnen dann übergeben oder zugeschickt. Was kostet der Energiepass? Die Kosten für den Energiepass werden durch den Aussteller und den Kunden entsprechend dem Aufwand für das Gebäude festgelegt. Hier gibt es keine Vorgaben durch die dena oder den Gesetzgeber. Erste Ergebnisse aus dem Feldversuch der dena deuten darauf hin, dass die Mehrzahl der Energiepässe, die nach dem Kurzverfahren (vereinfachte Gebäudeaufnahme) erstellt wurden, zwischen 280,- und 350,- € gekostet haben. Energiepässe, die nach dem ausführlichen Verfahren (detaillierter Gebäudeaufnahme) erstellt wurden, lagen mehrheitlich bei bis zu 600,- €. Preise von über 600,- € sind eher die Seltenheit und treten bei Siedlungsbauten oder größeren Mehrfamilienhäusern auf. Der Gebäude-Energiepass - der Staat beteiligt sich an den KostenZuschüssen und FörderungIm Rahmen der Energiepass-Erstellung werden Ihnen Maßnahmen genannt, die dazu dienen, den Energieverbrauch Ihres Hauses oder Wohnung zu senken, Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Möglicherweise erfordern diese Maßnahmen anfangs eine größere Investition. Hier greifen dann die vielfältigen Förderhilfen von EU, Bund, Ländern und Kommunen. Als unabhängiger Gebäude-Energieberater suche ich für Sie gezielt die passenden Fördermittel heraus und helfe Ihnen bei der Beantragung der verschiedenen Förderhilfen. Weitere Informationen zu Fördermittel und Energiepass erhalten Sie gerne auf Anfrage. Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an unter (0751) 568 1404. Sie möchten Sich weiter informieren? Tragen Sie sich einfach in meinen nebenstehenden - einmal im Monat erscheinenden - Newsletter ein. Ich halte Sie gerne auf dem Laufenden. Der Gebäude-Energiepass verbessert Verkauf- und Vermietbarkeit Ihrer Immobilie
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